KAPITEL 1

Herausforderungen und Status quo der Innenstädte

Städtische Zentren haben durch einen andauernden, umfassenden Strukturwandel erhebliche Funktionsverluste erlitten. Dazu sind akut fast alle stationären Einzelhandelsunternehmen von starken Umsatzeinbußen durch die pandemiebedingte Schließung betroffen. Die Digitalisierung, ein hoher Motorisierungsgrad und eine Verschiebung von Konsumenteninteressen fordern innerstädtische Akteure dazu auf, sich innovativ und flexibel zu platzieren [1].

Die im Rahmen dieser Studie erfassten zentralen Herausforderungen für die Zukunft der Innenstädte sind die teilweise monotonen Zentren und der wachsende Druck auf den konventionellen, stationären Einzelhandel von insbesondere kleinen und mittelgroßen Städten, ein erhöhtes Logistik- und Verkehrsaufkommen durch innerstädtische Verkehrsknotenpunkte gepaart mit einem hohen Anteil von motorisiertem Individualverkehr (MIV) sowie einer teils unzureichenden Aufenthaltsqualität in deutschen Innenstädten.

Die digitale Transformation des Einzelhandels

Gewinner und Verlierer des innerstädtischen Wandels

Steigende Waren- und Lieferströme in der Innenstadt

Forderungen nach innovativen Lösungen für Logistik und Versorgung

Die Erreichbarkeit der Innenstadt

Die Stauanfälligkeit des Verkehrsknotenpunkts „Innenstadt„ steigt stetig.

Lebhafte Innenstädte & Aufenthaltsqualität

Der Wohn- und Erlebnischarakter einer Stadt rückt in den Vordergrund